Monday, January 5, 2009

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Schreibfaul? Wir? Niemals! Wir sind eben sehr beschäftigte Leute ;-)

Naja zumindest sind wir jetzt inzwischen auf der Südinsel angekommen und es gibt wieder neue spannende Abenteuer. Ende des Jahres 2008 befanden wir uns noch ca. eine Woche in Wellington. In der Zeit haben wir außer bisschen shoppen gehn nicht sehr viel unternommen, da wir beide etwas am kränkeln warn. Jana mit Bauchkrämpfen und Tim kämpfte mit Halsweh und Schnupfen. Doch pünktlich zu Silvetser waren wir wieder topfit. Waren in Wellington erst schön mexikanisch essen und danach in der Stadt Party machen. Da war wiklich was los. Vor jeder Bar sind die Leute schlange gestanden und innen wurde kräftig gefeiert. 10 vor 12 wurde zusammen ein Countdown runtergezählt und dann mit einem schönen Sektchen angestoßen. Ein Feuerwerk, so wie man es kennt, gab es leider nicht. Sehr schade aber es war ein trotzdem ein richtig cooler Abend! Unser Bussle stand irgendwo mitten in der Stadt auf einem Parkplatz, damit wir es nicht all zu weit zu unserem Schlafplätzchen hatten :-) So viel zu Silvetser. 

Am 2.1. ging es dann abends zum Hafen, von wo aus wir mit der Fähre auf die Südinsel geschifft wurden. Sitzplätze gab es leider keine mehr als wir an Deck kamen also pflanzten wir uns mit einem älteren Ehepaar und einem Rastafaritruckfahrer, wie viele andere auch, in den Gang ans Fenster. Die Überfahrt war weniger spannend aber man hatte immerhin eine schöne Aussicht. Nach den 3 Stunden trafen wir dann etwas übermüdet in Picton ein, wo wir uns noch schnell ein Plätzchen zum Übernachten suchten. Unser erster Gedanke war, uns irgendwo einfach wieder hinzustellen aber wir fanden dann doch noch im letzten Eckchen einen süßen Campingplatz. Am nächsten Tag machten wir uns auf in Richtung Pohara am Golden Bay. Die Fahrt dorthin ging über einige Berge und ganz oben gab es immer wieder wunderschöne Aussichtspunkte. Die Landschaft auf der Südinsel ist bis jetzt sehr bergig aber doch auch genial. Am Campingplatz in Pohara angekommen wurden wir als erstes nach unserer Reservierung gefragt. Reservierung? Was ist das denn? Bisher hieß es immer: "Sucht euch einen Platz aus, es ist alles frei". Naja wir sind jetzt eben in der Hauptsaison angekommen und das merkt man dann schon deutlich. Wir wurden aber doch noch glücklicherweise, auf einem Plätzchen zwischen hunderten von Zelten und anderen Campervans untergebracht. Dann hieß es erstmal ab an Strand. 

Zur Zeit haben wir echt bombem Wetter! Jeden morgen wachen wir bei blauem Himmel auf und mittags steigen die Temperaturen auch schon auf über 30°C. 

Aufgrund dessen zieht es uns auch immer wieder ans Meer und wir beschlossen

die einsamen Buchten des Golden Bay zu erkunden. Die Fahrt dorthin war laut Reiseführer nur für geübte Fahrer und nicht für Caravans zugelassen. Alles kein Problem :-) Geübt sind wir inzwischen und wir haben ja schließlich einen Geländewagen, ganz klar! Eingestaubt von vorne bis hinten und von oben bis unten (sogar unser Bett war eingestaubt, da unser Bussle leider nicht ganz dicht ist *g*), packten wir unsere sieben Sachen und waren der festen Überzeugung erstmal ein Stückchen zu wandern :-) Da wir aber von der ersten Bucht schon so begeistert waren ließen wir uns dort gleich einmal nieder. Goldgelber Sand und türkis-blaues Wasser und herrliches Wetter - was will man mehr?! Jana hatte sehr viel Spaß daran, Tim im Wasser immer wieder zu erschrecken :-D Ob in die Füße zwicken oder einfach nur zu rufen: "Achtung, hinter dir da schwimmt was!" So schnell war er glaub noch nie aus dem Wasser wieder draußen. Hihi, Tim's panisches Gesicht sah vielleicht lustig aus :-D 

Leider sind wir nicht mehr arg weit gekommen aber zum wandern war es uns eben viel zu heiß.

Nach diesem schönen Tag ging es dann weiter nach Collingwood, einem 3 Häuserdörfchen (was auf der Karte eher nach größerer Stadt aussah), wo wir in einem süßen Motorcamp übernachteten. Am nächsten Tag, voller Tatendrang, ging es ganz in den Norden der Südinsel zum Farewell Spit. Danach parkten wir unser Bussle (musste in letzter Zeit wieder viel mitmachen^^) und wanderten über Grashügel und durch Dünen zum Wharariki Beach. Meterhohe Sanddünen, Felsen  und riesiger Sandstrand mit tosendem Meer überwältigte uns. Als wir uns dem Wasser näherten sahen wir, wie einige Robben auf den Felsen herumturnten. Eine Robbe sah aus wie tot und wir konnten bis einige Meter vor sie treten. Doch die hat dort nur gechillt und ihre 2 kleinen Babys, die über ihr lagen, bewacht. War ein cooles Erlebnis, so wilde Robben in freier Natur zu sehen. Da es wieder ein sehr heißer Tag war, machten wir nur noch einen kurzen Abstecher bei den Pupu Springs und dann ging es weiter nach Richmond, wo wir gerade gefrühstückt haben und nun weiter gen Westen fahren werden.

Tim hat für heute schon unsere Erlebnisroute geplant und wir werden uns jetzt dann auch auf die Socken machen. 

Wir schicken euch ein paar warme Sonnenstrahlen, damit ihr uns am anderen Ende nicht erfriert ;-)

Machts gut und bis bald